Arthroscopy for meniscal injuries

Behandlungen

Kniespiegelung bei Meniskusverletzungen

Kniespiegelung bei Meniskusverletzungen

 

Eine Kniespiegelung oder auch Arthroskopie des Kniegelenkes ist ein minimalinvasiver operativer Eingriff. Das Gelenk wird nicht eröffnet. Hierzu werden zwei kleinen Zugänge unterhalb der Kniescheibe angebracht (Portale) um eine Kamera und spezielles Werkzeug einführen zu können. Im Rahmen einer Kniespiegelung können sämtliche Gelenkanteile untersucht werden und viele Pathologien erfolgreich behandelt werden.


Menisken sind keil und halbmondförmige „Unterlegscheiben“ zwischen den Oberschenkelrollen und dem Schienbeinkopf. Es gibt einen inneren (medialen) und äußeren (lateralen) Meniskus. Die Menisken dienen der Stabilisierung der Gelenkpartner und der Abfederung von Stößen.

artroscopia

Ein Meniskusriss verursacht meist Schmerzen, Gelenkerguss und gelegentlich gar eine Blockade des Gelenkes. Die vollständige Streckung oder Beugung sind dann nicht mehr möglich. Ziel der Meniskuschirurgie ist stets der Meniskuserhalt. Kann der Meniskus nicht genäht werden muss eine Meniskusteilresektion durchgeführt werden. Hierbei wird nach Möglichkeit nur der geschädigte Meniskusanteil entfernt.

Werden Menisken teilreseziert ist die Nachbehandlung für unsere Patienten relativ unkompliziert. Die Vollbelastung und das volle Bewegungsausmaß werden unmittelbar nach dem Eingriff wieder freigegeben. Üblicherweise sind die Patienten innerhalb von 14 Tagen wieder voll einsatzfähig.
Bei Meniskusnähten oder gar Meniskuswurzelnähten ist die Nachbehandlung deutlich restriktiver. Je nach operativer Versorgung kann die Belastung und die Beweglichkeit nur schrittweise freigegeben werden. Die Phase der Rekonvaleszenz und notwendigen Rehabilitation kann bis zu mehreren Monaten andauern.